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Betrieb7 Min. Lesezeit

Bestellwesen im Laden: Freigabe vor der Ausgabe

Ausgabenkontrolle im Restaurant ist keine Kartenrichtlinie. Wer eine Lieferantenbestellung auslösen darf, wer den Wareneingang bestätigt, wer eine neue IBAN setzen darf. Eine kurze Freigabe, die Betrug noch fängt.

Bestellwesen im Laden: Freigabe vor der Ausgabe

Ausgabenplattformen beschreiben Einkauf als Anträge, dann Einkaufskontrollen, dann Ausgabe. Diese Reihenfolge passt zu einer Zentrale, in der Mitarbeiter Software bestellen. In Küche und Ladenfläche ist die Reihenfolge umgekehrt. Der Bestand unterschreitet den Meldebestand. Jemand ruft den Großhändler an. Die E-Rechnung kommt nächste Woche. Ist Ihre einzige Kontrolle das Kartenlimit, haben Sie schon ausgegeben.

Drei Fragen, bevor die Bestellung rausgeht

  1. Wer darf bei diesem Lieferanten bestellen? Benannte Rolle, nicht jeder mit der WhatsApp-Gruppe.
  2. Bis zu welchem Betrag ohne zweite Person? Eine Kiste Milch ist keine neue Siebträgermaschine.
  3. Steht dieser Lieferant schon in den Stammdaten mit gesperrter IBAN? Ein Erstlieferant ist ein Stammdatenänderungsantrag, keine Bestellung.

Schreiben Sie die Antworten auf. Ein Koch um 07:00 Uhr erfindet sie nicht.

Bestandsgetrieben, nicht antragsgetrieben

AuslöserWas passieren sollFehler, wenn Sie es überspringen
Unter dem MeldebestandBestellentwurf aus dem Lieferantenkatalog, dieselbe Artikelnummer wie im BestandMündliche Bestellung, falsche Gebindegröße, Rechnung, die Sie nicht zuordnen können
Stehende WochenbestellungBestellvorlage, Ausnahme nur bei MengenänderungDie Mengen laufen auseinander. Sie zahlen weiter eine Position, die Sie nicht mehr verkaufen
Einmalige AusstattungFreigabe durch den Inhaber, neue Lieferantenprüfung falls nötigBankdaten-Austausch im Kostüm "das Konto des Technikers"
Marktplatzverkäufer, den Sie auch als Lieferanten nutzenGetrennter Kreditorensatz. Amazon-Auszahlungen nicht mit einer B2B-Rechnung mischenRauschen in der Zahlungseingangszuordnung

Die Bestellung ist das fehlende Dokument zwischen "wir brauchen das" und "hier ist eine XRechnung". Kommt die strukturierte Rechnung an, gleichen Sie gegen Bestellung und Wareneingang ab. Der Dreifachabgleich ist kein Konzernritual. So lehnen Sie eine Rechnung über 40 Kartons ab, wenn 38 angekommen sind.

Vier-Augen-Prinzip dort, wo Betrug sitzt

Neuer Lieferant und IBAN-Änderung brauchen immer zwei Personen oder zwei Kanäle. Wiederkehrende Bestellungen an einen unveränderten Lieferanten können eine Person plus Schwelle sein. Das ist dieselbe Regel wie beim Bezahlen von Debitorenrechnungen: Die rechtliche Rechnung darf das Geld nicht umadressieren.

Das gehört nicht in ein Firmenkartenprodukt. Der Großhändler sendet eine E-Rechnung. Deutschland verlangt den Empfang schon. Per Karte zahlen, "um Kreditoren zu umgehen", versteckt nur die strukturierte Datei, die Sie trotzdem archivieren müssen.

Den Weg kurz halten

Ein gangbarer Ladenweg:

  1. Meldebestand oder eine manuelle Bestellung.
  2. Ist Betrag oder Lieferant neu, bestätigt der Inhaber (Telefon reicht, wenn Sie es auf der Bestellung vermerken).
  3. Lieferung: Wareneingang, auch nur ein Haken auf den Bestellzeilen.
  4. E-Rechnung: abgleichen, dann die Stammdaten-IBAN zahlen.
  5. Der Steuerberater sieht das Paket: Bestellung, Wareneingang, strukturierte Rechnung, Zahlung.

Fünf Schritte. Kein Antragsportal. Kein Starterpaket mit Banklogo. Braucht ein Schritt einen Ausschuss, umgehen Sie ihn im Service und die Kontrolle fällt weg.

Plandesk erzeugt die Bestellung aus dem Bestand, hält Lieferanten-IBANs auf dem Satz und gleicht die eingehende E-Rechnung gegen diese Bestellung ab. Freigaben sind Rolle plus Betrag. Sie sind kein zweites Produkt, das Sie für eine Bank dazukaufen.

Dieses Material dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Prüfen Sie im Einzelfall die aktuellen Regelungen oder konsultieren Sie einen qualifizierten Berater.